Klienteninfo

Informationen zur Therapie

Bei der ersten Therapie benötigen Sie einen Verordnungsschein vom Facharzt für logopädische Therapien üblicherweise 10 Einheiten -, der von Ihrer Krankenkasse bewilligt worden ist. Um die Therapie fortführen zu können sind weitere Bewilligungen der Krankenkasse erforderlich.
Die Anmeldung zur Therapie kann telefonisch oder nach Absprache in der Praxis erfolgen. Im Normalfall werden wöchentliche Termine vereinbart, es kann aber auf spezielle Bedürfnisse flexibel eingegangen werden.
Die Abrechnung erfolgt in bar nach jeder Einheit und orientiert sich nach den offiziellen Therapiekosten des Logopädie- Verbandes. Je nach Krankenkasse werden 50%-70% der Therapiekosten rückerstattet.
Die Logopädie ist eine gehobene medizinisch technische Ausbildung und unterscheidet sich dadurch von der Sprachheilpädagogik. Die Therapie bei der Logopädin erfolgt mittels individueller Therapieabstimmung auf das konkrete Bedürfnis des Kindes, da die individuelle Abstimmung eine Voraussetzung für den Therapieerfolg ist.
Für den Therapieerfolg ist das ergänzende tägliche Üben zuhause unbedingt erforderlich.
Therapieeinheiten können bis 48 Stunden vor der Therapie kostenfrei telefonisch abgesagt werden, sonst wird die Einheit wie vereinbart verrechnet.
Um die Therapieeinheiten bestmöglich durchführen zu können, wird um pünktliches Erscheinen gebeten. Es wird gebeten die Privatsphäre anderer Patienten zu respektieren. Darunter fällt auch die Vor- und Nachbearbeitungszeit für die Therapieeinheiten.

Interview im mosaik-magazin

Ausgabe 41 / Nov. 2020

mosaik: Woran erkennt man als Elternteil, ob das Kind eventuell sprachlich noch nicht so weit ist, wie es sein sollte, bzw. Schwierigkeiten hat – im Vorschulalter? Welche Hintergründe könnten bei Sprachbarrieren vorliegen (körperlich, psychisch,…)?

Sylvia Woitsch: „Als Elternteil ist es oft schwierig, sprachliche Auffälligkeiten beim eigenen Kind zu beobachten, da jedes Kind sein individuelles Tempo aufgrund unterschiedlicher Hintergründe beim Spracherwerb hat. Allerdings könnten Kindergarten-Pädagoginnen zunächst als erste Ansprechperson einen Verdacht äußern und natürlich die ärztliche Vertrauensperson wie beispielsweise Kinder- oder HNO-Arzt/Ärztin aufgrund von Erfahrungswerten erkennen, ob und welche sprachlichen Defizite vorhanden sind. Wichtig ist dabei, zu geeigneter Zeit – ich empfehel dabei, wenn keine sprachlichen Auffälligkeiten erkannt worden sind, rund ein Jahr vor dem Schulbeginn – ein Sprach-Screening von einer Logopädin durchführen zu lassen. Deshalb besuche ich auch regelmäßig Kindergärten.“

mosaik: Welche Probleme könnten bei Schuleintritt entstehen, wenn man „nichts“ tut? Wie weit muss sprachlich das Kind nach österreichischem Schulsystem sein, um als „schulreif“ zu gelten?

Sylvia Woitsch: „Diese Frage wird grundsätzlich auf www.oesterreich.at mit dem Suchbegriff „Schulreife“ insofern beantwortet, indem grundsätzlich auf die Einschätzung der Schuldirektorin verwiesen wird und im Verdachtsfall ein ärztliches oder psychologisches Gutachten eingeholt wird. Die Logopädin kann dann bei Bedarf helfen, die Artikulation, den Wortschatz, die Satzbildung und das Sprachverständnis zu verbessern.

Eine zusätzliche Legasthenische Abklärung, so wie ich es auch anbiete, kann erst nach dem Ende des ersten Schuljahres durchgeführt werden. Wenn erste Anzeichen bereits im Kindergarten- oder Vorschulalter bemerkbar sind, bzw. eine erbliche Vorbelastung in diesem Bereich besteht, so ist ein Training der Sinneswahrnehmung vor Schulbeginn schon ratsam.“

mosaik: Wie wird entschieden, ob eine logopädische Hilfe notwendig ist?

Sylvia Woitsch: „Ob eine Logopädische Hilfe notwendig ist, wird entweder durch einen Arzt – üblicherweise Kinderarzt, HNO-Arzt, Kieferorthopäde – festgestellt, oder von einer Logopädin im Rahmen einer logopädischen Begutachtung. Da diese Auffälligkeiten nicht altersbegrenzt sind, ist die Erkennung oft unterschiedlich. Sind keine ausgeprägten Auffälligkeiten ersichtlich, empfiehlt es sich bei Kindern gemeinsam mit Kindergarten-Pädagoginnen eine jährliche Beobachtung durchzuführen.“

Sylvia Woitsch
Sprache, Gesang, Klang und Akustik hatten schon in ihrer Kindheit familienbedingt einen hohen Stellenwert. Eine professionelle Musikerausbildung war daher die Folge. Es überwiegte jedoch die therapeutische Neigung, weshalb sich Sylvia Woitsch dann für eine Logopädische Ausbildung entschieden hat.

  • 15 Jahre Berufserfahrung in zwei Wiener Krankenhäusern
  • 10 Jahre selbständige Tätigkeit in der Logopädischen Praxis in Baden.

 

IQ-Air Logopädie Praxis

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Die Atemlumft in unserem Behandlungsraum wird kontinuierlich mit einem IQ-Air Gerät gefiltert, um das Infektionsrisiko durch Aerosole zu minimieren und Sie und mich zu schützen. Unabhängige Tests bestätigen, dass luftgetragene Partikel, einschließlich Viren, Allergene und Feinstaub hocheffizient aus der Luft gefiltert werden.

Ein Infrarot-Heizstrahler und eine Plexiglaswand sind als zusätzliche Schutzmaßnahmen im Einsatz.

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