Sylvia Woitsch |  c/o Praxisgemeinschaft Baden Leesdorf - Logopädie Baden | 2500 Baden | Leesdorfer Haupstraße 65 | Tel: 0664 / 329 86 53

Logopädie

  In den meisten Fällen diagnostizieren Kinderärzte, HNO-Ärzte, Kieferorthopäden sowie Allgemeinmediziner sprachliche Auffälligkeiten. Da diese Auffälligkeiten nicht altersbegrenzt sind, ist die Erkennung oft unterschiedlich. Sind keine ausgeprägten Auffälligkeiten ersichtlich, empfiehlt es sich bei Kindern - in der Sprachentwicklung - gemeinsam mit Kindergarten-Pädagoginnen eine jährliche Beobachtung durchzuführen. Dieses logopädische Screening wird oft von LogopädInnen durchgeführt. Die Logopädie gehört zu den höheren medizinisch-technischen Ausbildungen, für Informationen steht Ihr Vertrauensarzt sicher gerne zur Verfügung.
Diagnose durch Facharzt Diagnose durch Logopädin Logopädische Therapie

Dyslalie

  Von einer Dyslalie spricht man, wenn ein oder mehrere Laute oder Lautverbindungen nicht richtig gebildet, durch andere ersetzt oder ganz ausgelassen werden. Oft werden:     Laute wie beispielsweise [s], [sch], [r], [k] und [t] falsch ausgesprochen,     schwierige Laute werden durch leichtere ersetzt  (Bsp. "Tatze" statt "Katze")     Laute werden gänzlich ausgelassen (Bsp. "ucksack" statt "Rucksack") In der individuell abgestimmten Therapie wird die fehlerhafte Lautbildung korrigiert.

Myofunktionelle Störung

  Eine myofunktionelle Störung ist ein Ungleichgewicht der Kau- und Gesichtsmuskulatur und führt zu folgenden Symptomen: Mundatmung, offener Mundhaltung, Zungenstoß, falsch erlernter Schluckmuster, Saugproblemen oder Lutschgewohnheiten. Oft sind Zahnfehlstellungen, Risse in den Mundwinkeln, sowie ausgetrocknete Schleimhäute im Mundbereich die Folgen. Die logopädische Therapie ist eine wichtige Begleitmaßnahme zur kieferorthopädischen Behandlung, verbessert die Mundmotorik und erlernt das korrekte Schluckmuster. Da myofunktionelle Störungen nicht altersbegrenzt sind, ist die Erkennung oft unterschiedlich. In den meisten Fällen diagnostizieren Kinderärzte, HNO-Ärzte, Kiefer- orthopäden sowie Allgemeinmediziner die myofunktionelle Störung. Sind keine ausgeprägten Auffälligkeiten ersichtlich, empfiehlt es sich gemeinsam mit Kindergarten-Pädagoginnen eine jährliche Beobachtung durchzuführen.

Legasthenie

  Die Legasthenie ist eine Teilleistungs- und Wahrnehmungsstörung die sich unter anderem in Schreib- und Leseschwierigkeiten zeigt. Daher wird sie oft aufgrund der schulischen Auffälligkeiten erkannt und in der Volksschule ähnlich einer Lese- und Rechtschreibschwäche behandelt. Tatsächlich ist es jedoch angebracht nicht von einer Störung oder Schwäche zu sprechen, da viele Genies in der Vergangenheit und in der Gegenwart legasthen sind, sonder die Fähigkeiten zu differenzieren und die weniger ausgeprägten Fähigkeiten verstärkt zu fördern. Spezialisten erkennen daher schon wesentlich früher Anzeichen, die oft übergangen oder falsch gedeutet werden.
Sekundär- Legasthenie (Facharzt, Logopädin)
Primär- Legasthenie (Logopädin, Legasthenie- Trainer
Lese- und Rechtschreib- schwäche (Volksschule)
Beim Schreiben und Lesen werden oft:     Buchstaben eingeschoben oder ausgelassen (Bsp. "Bot" statt "Brot")     Es werden harte und weiche Konsonanten verwechselt (Bsp. "Pank" statt "Bank")     Gleiche Wörter werden im gleichen Text unterschiedlich geschrieben             (Bsp. "spielen", "spilen", "spiellen" im selben Text)     Buchstaben werden spiegelverkehrt geschrieben (Bsp. "d" statt "b")     Ähnlich aussehende Wörter werden verwechselt (Bsp. "Berg" statt "Zwerg")     Buchstaben werden vertauscht (Bsp. "Maus" statt "Haus")     Auffallende Abschreibfehler und langsames Lesetempo.
Das erste und wichtigste Glied in der Therapiekette sind Volksschullehrer, Eltern und speziell geschulte Pädagogen, die Schwächen erkennen und differenziert fördern. Die logopädische Therapie und das Legasthenietraining verstehen sich als höherwertige Abklärung und Behandlung für den Fall, dass eine Legasthenie festgestellt worden ist. Sie ist daher sowohl bei einer Primärlegasthenie notwendig, als auch bei einer Sekundärlegasthenie in Zusammenarbeit mit Fachärzten. Da Eltern oft unterschiedliche Informationen zum Thema Legasthenie bekommen, sei hier auf die häufig gestellte Fragen und Antworten des Ersten Östrreichsichen Dachverbandes für Legasthenie verwiesen. Häufig gestellte Fragen und ihre wissenschaftlichen Antworten
Diagnose durch Facharzt Diagnose durch Logopädin Logopädische Therapie Sylvia Woitsch Dipl. Logopädin, Dipl. Legasthenietrainerin Sprechen lernen Sprache in Wort und Schrift verstehen Sich mit der Sprache ausdrücken können
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